COVER 4: DYSTOPIA (Tweak Machine & Jan Kattner)

Hello again mit Cover Song Nr.4! (Jan)
Willkommen zu diesem „Cover Song“ der besonderen Art, denn streng genommen ist „Dystopia“ nur bedingt ein Cover Song und passt demnach auch nicht ganz in die Reihe. Er ist aber eben auch nicht explizit von uns. Die Geschichte dahinter will ich euch gerne erzählen.
Eines Tages kam Robin, unsere Mischer, der uns bei sämtlichen Gigs hinterm Mischpult begleitet, mit einer neuen Demo seiner damals aktuellen Band @tweak machine um die Ecke, und ich war direkt angetan von dem progressiven und aggressiven Charakter des Tracks. Diese Rückmeldung habe ich Robin damals auch gegeben, und dann wurde es erst einmal ruhig um den Song…..bis Robin irgendwann bei einer Fahrt zum Gig zu mir sagte: „Hey Jan, ich höre da irgendwie die ganze Zeit deine Stimme. Kannst du dir nicht vorstellen, den Song zu singen?“ Da wir selber grade in unseren Anfängen des Songwritings steckten, fiel mir die Antwort nicht ganz leicht. Als Vokalist ist man nämlich oftmals damit zu Gange, die Texte seiner Band selbst zu schreiben und fertig zu stellen. Da ich also wusste, dass da noch eine ganz schöne Mammut-Aufgabe vor mir liegt, hatte ich zunächst bedenken. Ein cooler Text schreibt sich nicht mal eben so. Trotzdem fand ich die Sache aufregend, und habe zugesagt!
Herausgekommen ist dann ein Text, welcher sich an (elektronischer bzw. digitaler) Ängste richtet, welche aus selbst geschaffener Distanz (aufgrund von digitaler und elektronischer Kommunikation) entstanden sind bzw. entstehen könnten. Ich bin kein Freund davon, alles online zu machen, und alles auf dem digitalen Weg zu regeln. Die Ängste und psychischen Störungen, die daraus resultieren (und auch aus dem massiven Gebrauch von „Social Media“) sind oftmals tiefgreifend, nicht einfach zu lösen und finden oftmals subtiler statt, als wir es zunächst annehmen.
Das einmal grob zur inhaltlichen Aussage des Textes. Als der Song dann fertig eingesungen war, hat Andrew Bartmann (Sänger von „Tweak Maschine“) manche Zeilen mit seinem Gesang ausgetauscht und fertig war die Nummer. (Das Riff stammte übrigens von Robin, wurde aber damals von Dennis Koehne eingespielt!)
An diesem besonderen Abend im Attic Musicclub haben wir den Song dann live gespielt und „ausprobiert“. Mir hat es irre viel Spaß gemacht, und ich hoffe, dass ihr damit auch Spaß haben werdet. Seht selbst, was Jonas da zum Besten gibt am Mic! 😉
Lieben Dank für diese nette Kollaboration!

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